Wie arbeiten Wirtschaftssenioren?

Der Autor dieser Zeilen befasst sich vorwiegend mit der Thematik der älteren Wirtschaftstreibenden und beschäftigt sich daher seit einigen Jahren mit jener Gruppe von Menschen, die sich als Senior-Experten bzw. Wirtschaftssenioren betätigen. Als aktiv „arbeitender Pensionist“ ebenfalls dieser Gruppe zugehörig soll der aktuelle Beitrag aufzeigen, dass neben vielen positiven Aspekten nicht alles Gold ist, was glänzt! Ein „Insider“ berichtet!

 

Erfolge, aber auch Misserfolge sind Teil jeder Karriere.

Erfreulicherweise gibt es in Österreich grob 170 organisierte ehemalige Führungskräfte die Klein- und Mittelbetrieben (KMU‘s), Jungunternehmern, gemeinnützigen Organisationen oder auch der öffentlichen Verwaltung unterstützend zur Seite stehen, um die Anzahl der Erfolge zu erhöhen. Sie arbeiten vorwiegend in einer großen Dachorganisation im Osten Österreichs, mit dem Wissen und den Erfahrungen ihres ganzen Berufslebens ausgestattet und kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Funktionen der Wirtschaft. Bei den so genannten Senior Experten handelt es sich vorrangig um ehemalige Topmanager die „jüngere Kollegen“ vor gängigen Fehlern bewahren und sie bei der Lösung von Problemen begleiten wollen. Ihre Motivation ist also, ihre langjährige Erfahrung an Jüngere weiterzugeben um „ehrenamtlich“ „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten!

 

Hilfe zur Selbsthilfe?!

Egal ob in Österreich, oder im benachbarten Ausland, auf nahezu allen Webseiten der diversen Organisationen wird mit einer Samariterbotschaft wie „Hilfe zur Selbsthilfe“ geworben, die so teilweise in Ordnung ist, aber nicht das erklärte Ziel darstellen kann. Natürlich sollen – speziell bei Unternehmensgründungen – viele der Beratenden so lange geführt werden bis sie selbst in der Lage sind, Teile des Weges selbst gehen zu können. Die Aufgabe der erfahrenen Berater sollte aber vorwiegend darin bestehen, als Problemlöser aufzutreten! Das bedeutet, dass sie - aufgrund der eigenen Erfahrungswerte - Entscheidungen zu treffen haben, weil sie ja in der Vergangenheit vergleichbare Aufgaben erfolgreich gelöst haben. Lösungsorientierte „Anpacker“ und "Sparringpartner" der Wirtschaft sind also gefragt und nicht sympathische „Helferlein“!

 

Ehrenamtlich – ja, oder nein?

An dieser Stelle wird natürlich festgehalten, dass Ehrenamtlichkeit in diesem Segment eine große Rolle spielt und es somit auch richtig ist, dass pensionierte Experten diverse Leistungen kostenlos erbringen. Aber nicht nur! Dass man sich in diverse Erstberatungen, Mentoringprogramme udgl mehr unentgeltlich einbringt ist selbstverständlich.

 

Dass es aber Organisationen gibt die im Vorfeld Kosten verschleiern um dann doch irgendwelche "Aufwandsentschädigungen" in Rechnung zu stellen ist fadenscheinig! Das bedeutet, leider wird oft mit Halbwahrheiten gearbeitet. Stellt man nämlich das Angebot den tatsächlich erfolgten Leistungen gegenüber so ist recht bald ersichtlich, dass in den meisten Fällen sehr wohl Geld fließt und die Leistungen alles andere als kostenlos ausfallen. Nach Auftragsende Spesenabrechnungen zu erstellen und ein "kleines Tageshonorar", welches eh nur die Selbstkosten deckt, das geht nicht! Auch die oft gehörte Aussage wir arbeiten viel billiger als etablierte Unternehmensberater entspricht kaum der Wahrheit. Leistung hat seinen Preis und klare Vereinbarungen erhalten die Freundschaft!

 

Führungskräfte oder einfach nur erfahren?

Es ist erstaunlich, dass sich Senior-Experts Organisationen vorwiegend damit rühmen auf pensionierte Führungskräfte zurückgreifen zu können. Zugegeben, ein großer Teil der Aufgabenstellungen wird wahrscheinlich nur von eben diesen Experten gelöst werden können. Aber:

- Wird ein angehender Jungunternehmer zum ehemaligen „Häuptling“ den richtigen Draht finden?

- Wird die Führungskraft die Probleme des „Mikrounternehmens“ verstehen und richtig deuten?

- Wird der Handwerksbetrieb das Sanierungsangebot des ehemaligen Topmanagers annehmen?

 

Die pensionierten Fachleute müssen daher aus allen Branchen und Ebenen der Wirtschaft stammen, nur dann sind sie in der Lage sich in die Situation der Beratungswerber zu versetzen. Eine gute Mischung ist also unumgänglich, wird aber viel zu selten angeboten!

 

Der richtige Weg? Es ist richtig und wichtig, dass sich erfahrene Senioren in den Dienst der Wirtschaft stellen! Dass sie bereit sind ihr Wissen weiterzugeben, welches sie sich in den vielen Jahren ihres Berufslebens erworben haben. Ich breche eine Lanze für jene, die über gute Kontakte verfügen, hervorragend vernetzt und wirtschaftlich unabhängig und geradezu prädestiniert dazu sind. Aber eben mit ehrlichen Angeboten und Leistungen die der Zielgruppe auch etwas wert sind. So viel also, dass sie gerne bereit sind dafür auch zu bezahlen!

 

Reinhard Huber

consulting // training // coaching

Geschäftsführer bei VAWIS

0 Kommentare

Nachfolger verzweifelt gesucht!

Gedanken zum Artikel der Kleinen Zeitung vom 22.08.2017

 

Der oben genannte Artikel behandelt viele Aspekte und Gründe für dieses volkswirtschaftlich höchst relevante Thema der Betriebs- Unternehmensnachfolge. Zu all den in der KMU Studie angeführten Analysepunkten und den gravierenden Versäumnissen der Übergeber kommt noch ein ganz wesentlicher Aspekt, die gesellschaftspolitische sehr unterschiedliche Bewertung des Unternehmertums.

 

Die ganze Widersprüchlichkeit zeigt sich darin, dass einerseits Unternehmen und Unternehmer als gierige, ausbeuterische und kapitalistisch - vermögensanhäufende Elemente der Gesellschaft dargestellt werden. Andererseits kämpfen viele um wirtschaftliche Überlebensfähigkeit, gegen massive bürokratische Hürden, großen Marktdruck, hohe steuerliche Belastung und fehlende Work-Life-Balance.

mehr lesen 0 Kommentare

Der K(r)ampf der Generationen!

Schon vor längerer Zeit gab es bei einer Veranstaltung von Wirtschaftssenioren in Kärnten eine Wortmeldung, die ich mir gemerkt habe und die wie folgt lautete: „Ihr Alten habt leicht lachen, mit eurer gesicherten Pension. Welche Zukunft haben wir?“

- Haben die Jüngeren recht?

- Haben die Alten den Wohlstand „verdient“, oder sind sie einfach nur zur „richtigen“ Zeit geboren?

- Gibt es nun zunehmendes Konfliktpotenzial, weil die Interessen immer mehr auseinanderdriften?

- Gibt es Möglichkeiten die zunehmend schwierigere Zukunft gemeinsam zu meistern?

 

Ein Blick in die Vergangenheit!

Geht man vom Werdegang des Autors dieses Beitrages aus, dann gibt es sehr wohl einen Unterschied zu den Herausforderungen, denen sich die Jungen heute stellen müssen. Meiner einer hatte ja zum herannahenden Berufseinstieg einmal nichts! Eisenbahner war wohl in die Wiege gelegt, kam aber nicht in Frage! Konkretes ergab sich dann durch den Vater, der über Dritte dem Filius eine Lehre als „Radio- und Fernsehtechniker“ schmackhaft machte. Einen Beruf, den es heute nicht mehr gibt und der nach der Lehre bald abgeschüttelt wurde. Es blieb aber lange Jahre beim Bereich Nachrichtentechnik und Elektronik und so gut wie alle Türen standen offen. Hinzu kam ja, dass der Lerneifer des Schreibers extrem ausbaufähig war, aber die geringen Anstrengungen genügten. Sie genügten so lange, bis er der Frau seines Lebens begegnete. Das führte in der Folge dazu, dass auch eine Fachschule erfolgreich abgeschlossen werden konnte und sich die Türen zu vielen spannenden Wanderjahren auftaten, die die Möglichkeit boten, viele tolle Branchen und ebensolche Firmen kennenzulernen. Die Positionen verschoben sich nach oben, ohne jemals ein Studium absolviert zu haben, was bei den meisten Jobs der letzten zwanzig Jahre die Mindestanforderung gewesen wäre!

 

Und in der Jetztzeit?

Beide Töchter des Schreibers sind beruflich (derzeit) gut versorgt, haben studiert bzw. tun dies schon wieder, um beruflich gut vorbereitet, oder gefestigt zu sein! Im Vergleich dazu ist also der Vater der beiden Damen als „Volltrottel“ (leicht übertrieben) ins Berufsleben gestartet und hat es dennoch geschafft. Denn die Karriere kann rückblickend als recht erfolgreich bezeichnet werden! Es ist also so, dass die Jungen wesentlich mehr lernen bzw. studieren müssen (was aber nicht zwingend bedeutet, dass sie deswegen auch klüger sind), um auch nur in die Nähe eines Jobs zu kommen. Viele kommen motiviert und voller Freude mit ihren Diplomen und finden – nichts! Während die ältere Generation noch immer aus dem Füllhorn schöpft! Egal wie gut oder schlecht sie ausgebildet war! Heute erwartet die Einsteiger ein zumeist zeitlich befristeter Vertrag und magere Gehälter, oftmals nicht einmal über die Normalarbeitszeit, sondern darunter. Es wird gespart an allen Ecken und Enden, die Unsicherheit steigt, Wortmeldungen wie die oben geschilderte sind nur allzu verständlich!

 

Was könnte man tun?

Darüber streiten sich die Experten seit Jahren! Ausgangsbasis ist das Bild welches immer mehr Senioren bieten. Sie beginnen schon sehr früh (viel zu früh) mit den Gedanken an die Pension, um diese dann „endlich“ in vollen Zügen genießen zu können. Man hört dann Sätze wie: „Steht mir ja zu!“ „Habe eingezahlt und lange genug geschuftet!“ „Die Jungen sollen erst einmal etwas leisten!“. Grauenhaft! Wie soll da Verständnis aufkommen, oder gegenseitiges Vertrauen? Schwer vorstellbar!

 

Nachdem die alte Generation nicht „weggebeamt“ werden kann und die Jugend bestmöglich unterstützt werden muss sollte man sich vielleicht einmal in die Rolle verantwortungsbewusster Eltern versetzen. Diese sind ja (soferne sie richtig ticken) bestrebt ihren Kindern eine gute Zukunft zu schaffen. Das setzt voraus, dass sie sehr wohl wissen, dass dies nur mit Opfern möglich ist. Das ist allerdings kaum machbar ist, wenn die Interessen, wie auch der großteil der Ressourcen nahezu gänzlich für das eigene Wohlbefinden verbraten werden. Es setzt daher voraus, dass jene, die ihren Zenit bereits überschritten haben, dies erkennen und den Weg für die nachfolgende Generation freimachen (die Nachfolgeexperten können so manche Lieder davon singen)! Es ist aber auch zwingend erforderlich, dass die Jugend ihre eigene Verantwortung wahrnimmt (wäre sie in GB nämlich zur Wahl gegangen, hätte es niemals dieses Ergebnis gegeben!) und mit allen (fairen) Mitteln um ihre Zukunft kämpft! Die Alten könnten sich wiederum bemühen aufzuzeigen, dass es nicht nur rückwärtsgewandte und egoistische Idioten gibt, sondern eine Vielzahl ehrlich bemüht ist, den Jungen auf die Sprünge zu helfen.

 

Es geht einfach nicht an, dass einige so leben, als gäbe es kein Morgen. Alle Menschen aller Generationen sind gefordert, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Neben wirtschaftlichen Aspekten wird das auch eine zusätzliche Aufgabe von VAWIS werden!

 

Autor:

Reinhard Huber

#seniorexpert #startupcoach #socialmediatrainer

Geschäftsführer bei VAWIS

2 Kommentare

Mieten Sie sich einen Chef auf Zeit!

Was ist mit der Überschrift gemeint?

Was ist ein Chef auf Zeit?

Der Markt verlangt heute mehr denn je schnelles Handeln in allen Bereichen der Wirtschaft. Firmen haben also immer seltener die Möglichkeit zu warten bis die geeignete Person für diese oder jene Aufgabenstellung gefunden wird. Da kommt das Interims-Management ins Spiel. Denn Bei Managern auf Zeit handelt es sich in der Regel um Spitzenkräfte, mit hoher Flexibilität und einem enormen Erfahrungsschatz, die in der Regel zeitlich begrenzt eingesetzt werden!

 

Nachfolgend ein paar Praxis-Beispiele und Möglichkeiten:

  • Die vorhandene Managementkapazität muss rasch erweitert werden, da dringliche neue Aufgaben anstehen, die vom bestehenden Management nicht ausreichend bewältigt werden können.
  • Eine Führungskraft fällt auf unbestimmte Dauer infolge Krankheit oder Unfall aus.
  • Die definitive Besetzung einer Führungsposition gelingt nicht, sodass aus Gründen des Zeitgewinns eine Interimslösung gewählt wird.
  • Ein großer Auftrag erfordert zusätzliche Kapazitäten, die innerbetrieblich nicht gelöst werden können. Hilfe von außen ist nötig damit das Projekt erfolgreich abgewickelt werden kann
  • Zur Umsetzung von Beratungsprojekten will man eine unbelastete Führungspersönlichkeit von außen beauftragen.
  • Zur Leitung eines strategisch bedeutsamen Projekts wird eine Person mit hochkarätiger Verhandlungserfahrung gesucht.
  • Zur Generationenablösung in der Betriebsübernahme soll vorübergehend eine reife Führungspersönlichkeit als Coach eingesetzt werden.
  • Zur Stabilisierung eines Unternehmens in kritischer Lage wird eine krisenerfahrene Führungspersönlichkeit eingesetzt.
  • Zum reibungslosen Aufbau neuer Aktivitäten im Ausland möchte man eine Persönlichkeit beauftragen, die fremde Kulturen kennt und über ein großes Beziehungsnetz verfügt.

 

Gerade das VAWIS-Team, bestehend aus Spezialisten aus den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft, hat viele Voraussetzungen einen großen Teil der erforderlichen Bandbreite abzudecken, die von Interims-Managern erwartet wird, weil dies zu den Stärken der Senior-Coaches zählt!

 

Autor:

Reinhard Huber

#seniorexpert #startupcoach #socialmediatrainer

Geschäftsführer bei VAWIS

0 Kommentare

Zeigen berufliche Oldies digitale Fitness?

Reinhard Huber, hier als Socialmedia-Trainer in Graz
Reinhard Huber, hier als Socialmedia-Trainer in Graz

Dass die junge Generation die umfangreichen Möglichkeiten der modernen Kommunikation beherrscht bzw. beherrschen muss, sollte doch einigermaßen selbstverständlich sein! Dem gegenüber stehen viele Senioren, die die technische Entwicklung überrollt hat. Wie verhält es sich bei diesen? Müssen speziell jene, die noch im Arbeitsleben stehen die Technik beherrschen? Müssen sie wissen wo der Nutzen der Sozialen Netzwerke liegt, wie auch deren Gefahren? Sollen sie wissen was sie tun? Ich meine – JA!

 

Welche Entwicklung nahm die „Papiergeneration“?

Jahrzehnte lang haben die heute ca. 60-jährigen (und darüber) im Papierkram gewühlt, wenn sie administrative Tätigkeiten ausgeübt haben. Sei es im Verwaltungsbereich, in der Kommunikation, oder sonstwo. Es war normal händisch zu schreiben, oder auf einer Schreibmaschine. In den meisten Fällen verwendete man mehrere Blätter, die dazwischen mit Blaupapier versehen waren. Böse Zungen behaupten, dass dies in so mancher Behörde heute noch immer der Fall sei. Die Technik entwickelte sich weiter, das Geschriebene konnte man in der Folge kopieren (man sagte damals vervielfältigen, hektographieren, oder Abzüge erstellen) um das Dokument seiner weiteren Bestimmung zu übergeben. Der alte Fernschreiber wurde durch Faxgeräte ersetzt, um die Empfänger nicht nur per Post, sondern elektronisch und somit schneller und kostengünstiger zu erreichen.

 

Das Internet hält Einzug!

Es soll hier keine Zeitreise durch die technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte beschrieben werden, aber hier beginnt für viele ältere Menschen ein Kommunikationsbruch. Dieser hatte leider zu oft damit zu tun, dass jene, deren Pension in Sichtweite rückte meinten: „Das tu ich mir nicht an, ich greif das Kastl nimmer an!“ und sich so teilweise aus dem Arbeitsprozess nahmen. So kam es in vielen Büros zu recht seltsamen Entwicklungen. Der alte Mitarbeiter, Kollege, oder Chef weigerte sich am zunehmenden E-Mail-Verkehr teilzunehmen und ließ sich sogar E-Mails ausdrucken (!). Die Antwort wurde dann darauf gekritzelt oder diktiert um daraufhin wieder elektronisch erledigt zu werden. Die aktive Arbeit mit dem Internet, der Website und den umfangreichen Instrumenten des Social Media wurde anderen überlassen. Der Schreiber dieser Zeilen kennt leider zu viele, die das heute noch praktizieren. Und darum geht es hier!

 

Wie verhalten sich „SilberSurfer“ allgemein?

Die meisten Statistiken belegen, dass sich die ältere Generation zunehmend auf der Überholspur befindet. Nahezu 60 Prozent arbeiten bereits am Computer und fast 50 Prozent mit dem Internet. Bei Facebook z.B. findet man die ältere Generation immer öfter, während die Jungen weiterziehen (Stichwort Whatsapp). Verständlich, denn „wer geht schon gerne in die selbe Kneipe wie sein Vater!“ Gibt es hier also einen Widerspruch? Keineswegs, denn die die Senioren entdecken die Technik zumeist erst nach dem Eintritt in den Ruhestand. Sie interessieren sich nun fernab des Zwangs freiwillig für die vielen Möglichkeiten und freuen sich, wenn sie z.B. mittels Skype mit dem Enkerl nicht nur sprechen, sondern dieses dabei auch sehen können. Natürlich schreiben sie gerne E-Mails, bestellen bei Versandhäusern, buchen Reisen und holen Erklärungen zu diversen Wehwehchen!

 

Was wäre also zu tun?

Jene überaus wertvollen Personen, die sich entschließen ihr Können, ihr Wissen, ihre Kontakte und vieles mehr, der Wirtschaft auch weiterhin zur Verfügung zu stellen, müssen auch die Bereitschaft haben sich selbst regelmäßig weiterzubilden und nicht nur lebenslanges Lernen zu predigen. Im konkreten Fall bedeutet das:

- Analysieren, welche der vielen Möglichkeiten die das Internet bietet, gebraucht werden

- Kurse für jene Bereiche besuchen, wo ein Nachholbedarf gegeben ist

- Darauf achten, dass Kursinhalte verständlich wiedergegeben werden (ältere Trainer?)

- Regelmäßig am PC arbeiten um die teils interessanten Werkzeuge praxisbezogen zu erlernen

Dazu gehört natürlich

- Das Erlernen zielgerichteter Arbeit mit den vielfältigen Möglichkeiten des Internet!

- Das Arbeiten mit Cloud-Diensten wie Dropbox, oder GoogleDrive

- Eine eigene Webpräsenz mittels Website oder einer einfacheren Variante wie „about.me“!

- Eventuelle Firmen- (und nicht Privat)Präsenz bei Facebook, oder GooglePlus

 

Wirtschaftlich tätige Senioren müssen sich natürlich nicht überall auskennen. Eine Verweigerung ist allerdings die schlechteste aller Möglichkeiten und führt zu einem Ausschluss aus dem Arbeitsprozess! Wollen wir das?

 

Autor:

Reinhard Huber

#seniorexpert #startupcoach #socialmediatrainer

Geschäftsführer bei VAWIS

0 Kommentare